Mittwoch, 18. Juni 2014

Grün wird's

Die Kartoffeln wachsen und das trotz des - naja - nicht so guten Bodens in unserem Schrebergarten. Fast alle Kartoffeln tragen dickes grünes Laub, nur eine Reihe - ich glaube es sind die Bamberger Hörnchen - kränkelt herum und will nicht so recht. Eine Kartoffelpflanze ist den Schnecken zum Opfer gefallen, nur noch die Rispen stehen, das zarte Grün ist komplett abgefressen.


Vor einigen Tagen waren M  und ich im Farbengrund, es war ein wirklich heißer Tag. M mähte den Rasen und ich häufelte die lächerlichen vier Reihen Kartoffeln an, in denen jeweils nur sieben Pflanzen sitzen. Nicht viel, sollte man meinen. Trotzdem schwitzte ich wie ein Berserker. Unser Hund Max stand fast die ganze Zeit in dem kleinen Tümpel und kühlte sich gemeinsam mit den Kaulquappen die Beine. Sogar Klara lag lieber im Schatten, statt in der Sonne Schatten zu jagen.

Mein T-Shirt hätte ich nach der Aktion auswringen können. Mehrere Male blickte ich hilfesuchend zu M, dem es mit dem Mäher auch nicht besser erging. Trotz der widrigen Umstände gab ich nicht auf und häufelte tapfer weiter Kartoffeln an, bis auch der letzten die Erde bis zum Hals stand. Am letzten Wochenende gab es dann sogar noch eine Gabe Kompost auf die kleinen Hügel - ganz im Sinne der Bodenverbesserung. Fehlt nur noch der Sand. Leider habe ich von den kleinen Mount Everests keine Fotos gemacht. Die werden demnächst nachgereicht.

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