Ein Bilderrätsel für euch. Was soll das wohl werden? Ein Tipp: Die Tomate und das Basilikum kommen aus dem Garten.
Neben dieser Ernte konnten M und ich auch Paprika genießen. Diese hier wurden zu einem vegetarischen Gulsch verarbeitet. Drei weitere fanden ihren Platz auf einer Pizza, zusammen mit Kräutern und Tomaten aus dem Garten. Im Moment gibt es häufig leckeres Gemüse aus dem Garten. Schade, dass der Herbst schon vor der Tür steht und den kalten Winter mit sich bringt. Doppelt so schade, dass in unseren Gärten noch viel zu wenig wächst, um davon etwas einzulagern.
Sonntag, 31. August 2014
Freitag, 29. August 2014
Farbengrund - Gartenrundgang im August
Es ist zwar schon fast September, aber für einen Gartenrundgang ist es nie zu spät. Tatsächlich gibt es Pflanzen im Farbengrund, die den Schnecken trotzen und tapfer wachsen, trotz der tätlichen Übergriffe der kleinen Schleimbiester. Besonders beeindruckt bin ich von einer Mangoldpflanze, die groß wie ein Baum werden will. Um die Größe zu verdeutlichen, musste Klara neben der Pflanze Platz nehmen, was sie nicht sehr gern tat. Lieber wollte sie mich davon überzeugen, ihr einen Stock zu werfen. Da es ihr nicht gelang, fraß sie Gras.
Im ehemaligen Kartoffelbeet stehen jetzt zehn Rosenkohlpflanzen, die auf mich den Eindruck machen, als würden sie jedes Mal kleiner werden, wenn ich in den Garten komme.
Auch Grünkohlpflanzen sind auf das Hügel- und in das Flachbeet gezogen. Die Setzlinge waren winzig und ich versprach mir keine Ernte von ihnen, doch sie scheinen wirklich wachsen zu wollen. Ich hoffe, sie kommen gegen die Schnecken an.
Im Flachbeet hat eine Tomatenpflanze überlebt, sie ist winzig, bekam keine Stütze und hat trotz der schlechten Bedingungen in Früchte investiert. In der Mitte des Beets steht ein Radieschen, das rosa-lila blüht, wie eine Zierpflanze.
Der Rhabarber bekam einen Kragen aus Holz. Meine Schwester hatte ihn übrig und wusste nichts damit anzufangen. Der Pflanze gefällt es hoffentlich genauso gut wie mir.
D und S haben ein Hochbeet aus alte Paletten gezimmert, das jetzt darauf wartet, befüllt zu werden.
Hinter dem Hochbeet stehen unsere Himbeersträucher, die wir nach und nach um immer mehr Ranken ergänzen.
Eine der Sorten trägt zweimal im Jahr und bekommt jetzt gerade wieder hübsche rote Früchte.
M musste neulich bei der Gartenverschönerung helfen und die alten Eternitplatten aus der Erde ziehen. Der zerfurchte Streifen ist kaum zu übersehen.
Hier liegen sie und warten auf ihre fachgerechte Entsorgung.
D pflanzt fleißig Blumen, nach und nach wird es immer bunter im Farbengrund.
Der Borretsch kümmerte erst vor sich hin, doch jetzt wächst er in den Himmel und dient Bienen als Nahrungsquelle.
Wunderschön wird es hier, wenn D weiter Blumen pflanzt. In einigen Jahren wird unsere kleine Parzelle sicherlich die hübscheste von allen sein.
Auch der alte Max war mit im Farbengrund, doch er wollte einfach nicht mit auf die Bilder und alberte lieber gähnend neben mir herum. Oder es war die Vorbereitung auf seinen Mittagsschlaf, den er schnarchend im roten Palast verbringt.
Im ehemaligen Kartoffelbeet stehen jetzt zehn Rosenkohlpflanzen, die auf mich den Eindruck machen, als würden sie jedes Mal kleiner werden, wenn ich in den Garten komme.
Auch Grünkohlpflanzen sind auf das Hügel- und in das Flachbeet gezogen. Die Setzlinge waren winzig und ich versprach mir keine Ernte von ihnen, doch sie scheinen wirklich wachsen zu wollen. Ich hoffe, sie kommen gegen die Schnecken an.
Im Flachbeet hat eine Tomatenpflanze überlebt, sie ist winzig, bekam keine Stütze und hat trotz der schlechten Bedingungen in Früchte investiert. In der Mitte des Beets steht ein Radieschen, das rosa-lila blüht, wie eine Zierpflanze.
Der Rhabarber bekam einen Kragen aus Holz. Meine Schwester hatte ihn übrig und wusste nichts damit anzufangen. Der Pflanze gefällt es hoffentlich genauso gut wie mir.
D und S haben ein Hochbeet aus alte Paletten gezimmert, das jetzt darauf wartet, befüllt zu werden.
Hinter dem Hochbeet stehen unsere Himbeersträucher, die wir nach und nach um immer mehr Ranken ergänzen.
Eine der Sorten trägt zweimal im Jahr und bekommt jetzt gerade wieder hübsche rote Früchte.
M musste neulich bei der Gartenverschönerung helfen und die alten Eternitplatten aus der Erde ziehen. Der zerfurchte Streifen ist kaum zu übersehen.
Hier liegen sie und warten auf ihre fachgerechte Entsorgung.
D pflanzt fleißig Blumen, nach und nach wird es immer bunter im Farbengrund.
Der Borretsch kümmerte erst vor sich hin, doch jetzt wächst er in den Himmel und dient Bienen als Nahrungsquelle.
Wunderschön wird es hier, wenn D weiter Blumen pflanzt. In einigen Jahren wird unsere kleine Parzelle sicherlich die hübscheste von allen sein.
Auch der alte Max war mit im Farbengrund, doch er wollte einfach nicht mit auf die Bilder und alberte lieber gähnend neben mir herum. Oder es war die Vorbereitung auf seinen Mittagsschlaf, den er schnarchend im roten Palast verbringt.
Mittwoch, 27. August 2014
Raubtierfütterung
Die Zwetschgen werden langsam reif und einige fallen verfrüht zu Boden, wo niemand sich für sie interessiert. Tiere, außer unsere eigenen Hunde, trauen sich nicht auf unser Grundstück - wegen der Hunde. Igel können sich also nicht gütlich tun an den violett-lilafarbenen Früchten. Unsere Hunde sind allesamt eher Fleischfresser und verschmähen die vegetarische Kost, wenn es sich nicht um Karotten handelt oder sie gerade hungrig sind. Also bleibt nichts weiter, als die kleinen Früchtchen aufzusammeln und zu entsorgen. In das Hühnergehege hinein geworfen, können die Früchte auch nicht von ihrer Süße überzeugen. Die Zwetschgen werden als zu groß angesehen und die Schale ist zu hart, um sie klein zu hacken. Aber wenn ich sie halbiere und festhalte, dann beginnt die Raubtierfütterung.
Die Hähne, mutig an der Front, picken in das Fleisch der Zwetschge.
Die Henne, desinteressiert im Hintergrund, es könnten ja Insekten oder Körner auf der Wiese liegen.
Doch dann nimmt sie die Witterung auf.
Vorsichtig tastet sie sich heran. Prüft noch einmal ganz genau, ob alles in Ordnung ist und ob sich eine weitere Annäherung lohnt.
Quetscht sich zwischen ihre Brüder und schlägt zu. Lecker, lecker!
Beobachtet werden die drei von Klara.
Die listig unter dem kleinen Gartentisch hervorschaut.
Die Hähne, mutig an der Front, picken in das Fleisch der Zwetschge.
Die Henne, desinteressiert im Hintergrund, es könnten ja Insekten oder Körner auf der Wiese liegen.
Doch dann nimmt sie die Witterung auf.
Vorsichtig tastet sie sich heran. Prüft noch einmal ganz genau, ob alles in Ordnung ist und ob sich eine weitere Annäherung lohnt.
Quetscht sich zwischen ihre Brüder und schlägt zu. Lecker, lecker!
Beobachtet werden die drei von Klara.
Die listig unter dem kleinen Gartentisch hervorschaut.
Montag, 25. August 2014
Himmlische Tiefe
Es ist wieder so weit, der Himmel ist so groß und wild, dass man unendlich tief fällt, wenn man hineinschaut. Ein Jahr ist es her, als M und ich mit den Hunden über eine große kurz geschorene Wiese liefen. Ich legte mich auf den Rücken, starrte in den Himmel, genoss den Sonnenuntergang, der ganz ohne Röte auskam und fing an zu träumen. Nach einer Weile legte M sich neben mich, die Häne im Nacken verschränkt, ein Grashalm zwischen den Lippen. Leise fragte er "Was machst du da?" - "Ich schaue in den Himmel", antwortete ich und er tat es mir nach.
Sicherlich 10 Minuten lagen wir so da, die Hund irgendwo. Vor unseren Augen nichts weiter als blauer Himmel, über den Wolkenfetzen jagten. Aus dem gemütlichen Träumen wurde urplötzlich ein komisches Gefühl in meiner Magegegend. Ich sah nichts weiter, als den Himmel über mir. Keinen Zweig eines Baumes, kein Grashalm, nichts - nur Himmel und einige Schwalben, die winzige Insekten verfolgten. Es gab keinen Punkt, der mich mit der Erde verband. Ich hatte das Gefühl in einen unendlich tiefen Himmel zu stürzen.
"Oh, ich hab grad ein ganz komisches Gefühl." hörte ich M an meiner Rechten sagen. "Ich glaube ich falle in den Himmel." Froh, den Boden unter meinem Rücken zu spüren, musste ich fast schon schmunzeln, trotz der Unsicherheit gleich hinunter zu fallen, wenn ich nur eine falsche Bewegung machte. Wie seltsam war es, dass M genau das gleiche empfand wie ich? M konnte es nicht mehr aushalten, stand auf und richtete seinen Blick auf den sicheren grünen Boden unter ihm. Ich blieb noch etwas liegen, nahm das Gefühl des Verloren-Seins tief in mich auf, spürte den Halt, den der Boden in meinem Rücken mir gab und verstand, wie winzig klein ich bin und wie riesig das Wunder unserer Erde ist.
Sicherlich 10 Minuten lagen wir so da, die Hund irgendwo. Vor unseren Augen nichts weiter als blauer Himmel, über den Wolkenfetzen jagten. Aus dem gemütlichen Träumen wurde urplötzlich ein komisches Gefühl in meiner Magegegend. Ich sah nichts weiter, als den Himmel über mir. Keinen Zweig eines Baumes, kein Grashalm, nichts - nur Himmel und einige Schwalben, die winzige Insekten verfolgten. Es gab keinen Punkt, der mich mit der Erde verband. Ich hatte das Gefühl in einen unendlich tiefen Himmel zu stürzen.
"Oh, ich hab grad ein ganz komisches Gefühl." hörte ich M an meiner Rechten sagen. "Ich glaube ich falle in den Himmel." Froh, den Boden unter meinem Rücken zu spüren, musste ich fast schon schmunzeln, trotz der Unsicherheit gleich hinunter zu fallen, wenn ich nur eine falsche Bewegung machte. Wie seltsam war es, dass M genau das gleiche empfand wie ich? M konnte es nicht mehr aushalten, stand auf und richtete seinen Blick auf den sicheren grünen Boden unter ihm. Ich blieb noch etwas liegen, nahm das Gefühl des Verloren-Seins tief in mich auf, spürte den Halt, den der Boden in meinem Rücken mir gab und verstand, wie winzig klein ich bin und wie riesig das Wunder unserer Erde ist.
Samstag, 23. August 2014
Quadratbeet? Wo?
Meine Quadratbeete kann man nicht mehr erkennen. Auch wenn man direkt davor steht, sieht man kaum noch etwas von den Holzbrettern, der kleine Zaun ist überwuchert, der Weg kaum noch auszumachen, die Hölzer für die Einteilung völlig verschwunden und Ordnung scheint hier schon gar nicht mehr zu herrschen. Alles ist am Wuchern, konkurriert mit den restlichen Pflanzen und breitet sich in alle drei Dimensionen aus. Vor allem der Kürbis schiebt seine langen Ranken in alle Richtungen, als würde er nach Neuland forschen. Einige Ranken habe ich bereits abgebrochen, um ihm Einhalt zu bieten, doch das scheint ihm nichts auszumachen. Tapfer wächst er weiter. Geht es nicht mehr in die eine Richtung, investiert man halt in einen Seitentrieb in eine andere Richtung.
Wenn ich etwas ernten will, muss ich nach den Pflanzen suchen, irgendwo unter großen oder vielen kleinen Blättern lässt sich schon etwas finden. Meine winzig kleinen roten Leinblumen haben kaum eine Chance gegen die große weiß-blühende Rauke anzukommen. Der spät gesäte Dill verkümmert unter den Blättern der Roten Beete und der Kapuzinerkresse, die erst nicht wachsen wollte und der ich nun partiell den Gar aus mache. Die Quadratbeete sind das reine Chaos und pure Freude. Ein so wunderschönes Wachsen so vieler Pflanzen habe ich nicht erwartet. Alles kämpft um Licht, investiert in Saatgut und Nachkommen in Form von Früchten. Ernten können wir inzwischen schon sehr viel aus den Beeten, Karotten, Paprika, Salat, Bohnen, Basilikum, Bohnenkraut, rote Beete ...
Falls der Mangold es schafft, so groß zu werden, wie der in meinem Schrebergarten, muss ich das Beet wegen Überfüllung schließen.
Wenn ich etwas ernten will, muss ich nach den Pflanzen suchen, irgendwo unter großen oder vielen kleinen Blättern lässt sich schon etwas finden. Meine winzig kleinen roten Leinblumen haben kaum eine Chance gegen die große weiß-blühende Rauke anzukommen. Der spät gesäte Dill verkümmert unter den Blättern der Roten Beete und der Kapuzinerkresse, die erst nicht wachsen wollte und der ich nun partiell den Gar aus mache. Die Quadratbeete sind das reine Chaos und pure Freude. Ein so wunderschönes Wachsen so vieler Pflanzen habe ich nicht erwartet. Alles kämpft um Licht, investiert in Saatgut und Nachkommen in Form von Früchten. Ernten können wir inzwischen schon sehr viel aus den Beeten, Karotten, Paprika, Salat, Bohnen, Basilikum, Bohnenkraut, rote Beete ...
Falls der Mangold es schafft, so groß zu werden, wie der in meinem Schrebergarten, muss ich das Beet wegen Überfüllung schließen.
Donnerstag, 21. August 2014
Paprika, Zucchini, Renekloden
Es ist jetzt wirklich so weit, die Erntezeit ist in vollem Gange. Wir müssen kein Gemüse mehr kaufen, denn unser Garten hat trotz seiner bescheidenen Ausmaße und der geringen Bepflanzung, viel für uns zu bieten. Und selbst wenn unser Garten nichts liefert, bekommen wir von Nachbarn und Freunden Gemüselieferungen. Unser eigentlicher Gemüselieferant macht im Moment keinen Umsatz mit uns, was mir ein bisschen leid tut, denn ich mag ihn sehr. Doch es ist wundervoll, das eigene Essen im Garten zu ernten und anschließend zu essen. Frischer und besser geht es nicht.
Meine Zucchini hatte ich totgesagt. Tatsächlich konnten die beiden Pflanzen im Schrebergarten den Schnecken nicht stand halten und sie verrotten auf dem Kompost. Doch meine beiden winzigen Pflanzen im Hausgarten setzen jetzt Früchte an. Beide tragen jeweils eine Zucchini und vielleicht kommen bald schon die nächsten. Falls nicht, ist das aber auch nicht schlimm, denn S und unser Gartennachbar beliefern uns fleißig. M kann schon keine Zucchini mehr sehen, obwohl ich mir wirklich Mühe gebe und sie auf viele verschiedene Arten zubereite - Gefüllte Zucchini, Kartoffel-Zucchini Auflauf, Ratatouille ...
Auch die Paprikapflanzen tragen reichlich, nur mit dem rot werden klappt es noch nicht so recht. Eine Paprika haben wir geerntet und gegessen. Ich fand sie zu trocken, doch M war begeistert davon. Die gekauften Paprika sind ihm zu wässrig, unsere eigene schmeckt hingegen einfach nur nach Paprika und man hat nicht das Gefühl, sie trinken zu müssen.
Im Hühnergehege erwartete mich eine Überraschung - nein, kein Ei. Die Kleinen sind immer noch zu klein zum Eier legen. Aber ein kleiner Busch, der irgendwann als namenloser Steckling seinen Weg in den Garten fand, trägt Früchte. Ich dachte, es seien Pflaumen und wartete darauf, dass sie endlich blau-lila leuchteten, doch sie behielten ihre grüne Farbe und zu allem Überfluss fielen sie auch noch direkt in das Hühnergehege. 'Prima', dachte ich, 'bevor sie reif werden, fallen sie runter und sind Hühnerfutter.' Bei meinem nächsten Gang ins Hühnergehege pflückte ich eine der vermeintlichen Pflaumen ab, drückte sie vorher sachte und stellte fest, dass sie weich war. Tapfer biss ich hinein und erwartete, eine von Säure verzerrte Grimasse. Doch dieser Gesichtsausdruck blieb aus, er wurde sogar durch pures Erstaunen ersetzt. Zuckersüß war die kleine grüne Frucht. Hätte ich das gewusst, ich hätte schon viel früher einen Bissen gewagt. Im Internet recherchiert fand ich die Bezeichnung Reneklode für die Frucht, die eine Edel-Pflaume zu seien scheint. Letztes Jahr trug der Busch zwei Früchte, dieses Jahr etwa 20, ob er nächstes Jahr wohl 200 trägt?
Meine Zucchini hatte ich totgesagt. Tatsächlich konnten die beiden Pflanzen im Schrebergarten den Schnecken nicht stand halten und sie verrotten auf dem Kompost. Doch meine beiden winzigen Pflanzen im Hausgarten setzen jetzt Früchte an. Beide tragen jeweils eine Zucchini und vielleicht kommen bald schon die nächsten. Falls nicht, ist das aber auch nicht schlimm, denn S und unser Gartennachbar beliefern uns fleißig. M kann schon keine Zucchini mehr sehen, obwohl ich mir wirklich Mühe gebe und sie auf viele verschiedene Arten zubereite - Gefüllte Zucchini, Kartoffel-Zucchini Auflauf, Ratatouille ...
Auch die Paprikapflanzen tragen reichlich, nur mit dem rot werden klappt es noch nicht so recht. Eine Paprika haben wir geerntet und gegessen. Ich fand sie zu trocken, doch M war begeistert davon. Die gekauften Paprika sind ihm zu wässrig, unsere eigene schmeckt hingegen einfach nur nach Paprika und man hat nicht das Gefühl, sie trinken zu müssen.
Im Hühnergehege erwartete mich eine Überraschung - nein, kein Ei. Die Kleinen sind immer noch zu klein zum Eier legen. Aber ein kleiner Busch, der irgendwann als namenloser Steckling seinen Weg in den Garten fand, trägt Früchte. Ich dachte, es seien Pflaumen und wartete darauf, dass sie endlich blau-lila leuchteten, doch sie behielten ihre grüne Farbe und zu allem Überfluss fielen sie auch noch direkt in das Hühnergehege. 'Prima', dachte ich, 'bevor sie reif werden, fallen sie runter und sind Hühnerfutter.' Bei meinem nächsten Gang ins Hühnergehege pflückte ich eine der vermeintlichen Pflaumen ab, drückte sie vorher sachte und stellte fest, dass sie weich war. Tapfer biss ich hinein und erwartete, eine von Säure verzerrte Grimasse. Doch dieser Gesichtsausdruck blieb aus, er wurde sogar durch pures Erstaunen ersetzt. Zuckersüß war die kleine grüne Frucht. Hätte ich das gewusst, ich hätte schon viel früher einen Bissen gewagt. Im Internet recherchiert fand ich die Bezeichnung Reneklode für die Frucht, die eine Edel-Pflaume zu seien scheint. Letztes Jahr trug der Busch zwei Früchte, dieses Jahr etwa 20, ob er nächstes Jahr wohl 200 trägt?
Dienstag, 19. August 2014
Der Farbengrund Komposter
Schon längst wollte ich im Farbengrund einen Komposthaufen bauen. Bisher liegt dort nur ein Berg mit Rasenkanten, der vor sich hin gammelt. Es gibt noch keine oder nur sehr wenige Gartenabfälle, die wir kompostieren könnten. Der Rasen wird gemulcht und es wächst bisher kaum etwas in dem Garten, das kompostiert werden könnte. Ein weiterer Hindernisgrund war, dass ich mich nicht entscheiden konnte, wie der Kompost aussehen sollte, ich redete und redete über dieses Thema, mit allen, die nicht schnell genug davon laufen konnten. Holzlatten, Schnellkomposter, Backsteine ... dutzende Ideen spukten durch meinen Kopf, aber keine setzte ich um.
Irgendwann kam S zu mir und sagte, sie hätte eine Idee, wie wir den Komposthaufen bauen könnten. Der Nachbar hatte seinen Zaun erneuert und die alten Zaunelemente waren noch vorhanden. S schlug vor, dass sie die Elemente in 1,20 Meter große Stücke sägen könne und mit ein paar Pfosten sei daraus schnell ein Behälter für den Kompost gezimmert. Gesagt getan. S lud mich, die Zaunteile, Werkzeug und Pfosten auf einen Anhänger und gemütlich-laut zuckelten wir mit S' kleinen Traktor "Kubota" in den Farbengrund. Kurz darauf fuhren wir wieder zurück, denn die mitgenommenen Schrauben waren zu kurz.
Doch dann ging es endlich los. Ohne Vorbohren drehte S die Schrauben in die Holzteile. Beim letzten Pfosten fehlte eine Schraube, aber das macht nichts. Erst einmal ist der Komposter stabil. Jetzt muss er nur noch an seinen Platz gerückt werden, ein Mäusegitter will ich darunter legen und dann kann hoffentlich bald der ganze Gartenabfall in die beiden Behälter wandern. Ich finde sie in all ihrer Schlichtheit wirklich hübsch und gekostet haben sie nichts. Besser hätte es nicht werden können!
Irgendwann kam S zu mir und sagte, sie hätte eine Idee, wie wir den Komposthaufen bauen könnten. Der Nachbar hatte seinen Zaun erneuert und die alten Zaunelemente waren noch vorhanden. S schlug vor, dass sie die Elemente in 1,20 Meter große Stücke sägen könne und mit ein paar Pfosten sei daraus schnell ein Behälter für den Kompost gezimmert. Gesagt getan. S lud mich, die Zaunteile, Werkzeug und Pfosten auf einen Anhänger und gemütlich-laut zuckelten wir mit S' kleinen Traktor "Kubota" in den Farbengrund. Kurz darauf fuhren wir wieder zurück, denn die mitgenommenen Schrauben waren zu kurz.
Doch dann ging es endlich los. Ohne Vorbohren drehte S die Schrauben in die Holzteile. Beim letzten Pfosten fehlte eine Schraube, aber das macht nichts. Erst einmal ist der Komposter stabil. Jetzt muss er nur noch an seinen Platz gerückt werden, ein Mäusegitter will ich darunter legen und dann kann hoffentlich bald der ganze Gartenabfall in die beiden Behälter wandern. Ich finde sie in all ihrer Schlichtheit wirklich hübsch und gekostet haben sie nichts. Besser hätte es nicht werden können!
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