"Schatz, gibst du mir bitte mal den Senf?"
"Senf? Senf? Was denn fürn Senf?"
"Ach, jetzt sei nicht so albern. Der da! Gib schon her ..."
"Welcher?", grinsend schaut er sie an, rund um seine Augen kräuseln sich kleine Falten, weiße Zähne blitzen aus dem Bart hervor.
"Den Einbecker Senf", leicht genervt und trotzdem lächelnd, rollt sie mit den Augen.
"Der hier?", sein Grinsen wird breiter, als er den kleinen Tontopf in die Höhe hebt.
"Jaha", gereizt greift sie nach dem gewünschten Gefäß, doch er entzieht es ihr.
"Gna", flucht sie, "jetzt mach schon!"
Er lacht laut auf, während sie langsam die Geduld verliert und hektisch hinter dem Glas hergreift.
"Du willst also den guten Einbecker Senf?"
"Ja."
"Der ist aber viel zu teuer für dich."
"He, den hab ich bezahlt." beschwert sie sich.
"Oh, die feine Dame." sagt er mit auf den Schultern wackelnden Kopf. "Meint wohl, sie sei etwas besseres und müsse den Senf aus der Region essen."
"He", beschwert sie sich. "Der ist lecker, hast du selbst gesagt."
"Ja, das stimmt, ist er auch. Deswegen will ich ihn ganz für mich allein behalten.", demonstrativ zieht er das Gefäß an seine Brust und legt seine Hände schützend über es, während er sie mit weit aufgerissen Augen und hocherhobenem Kopf anfunkelt.
"Na, dann nicht."
Seufzend lässt er den Kopf sinken, schaut von unten zu ihr herauf und zieht ein wenig gekränkt die Augenbraue hoch. "Da hast du es.", sagt er und gibt ihr den Topf.
Freudig nimmt sie den Becher entgegen, nimmt den Korkdeckel herunter und streicht etwas von der scharf duftenden Masse auf ihr Brot, in das sie sogleich herzhaft hinein beißt und ihm dabei tief in die Augen schaut. Gut schmeckt er, der Senf aus der Region.
Samstag, 14. Juni 2014
Donnerstag, 12. Juni 2014
Die Früchte ihrer Arbeit
In zartem rosa wiegen die winzigen Blüten im Wind, verdeckt von den großen grünen Blättern, die bei jeder stärkeren Windböe einen halben Salto machen, nur um danach wieder an ihren angestammten Platz zu springen.
Im Rücken stehen Zweige, die die schwach aussehenden Stengel halten sollen, abgebrochen Triebe lugen zwischen dem dichten Blattwerk hervor. Blätter, von der Sonne verbrannt kräuseln sich unter den braunen Flecken, schrumpfen zusammen und fallen ab. Nur die jungen, neuen Blätter sind tiefgrün, viel grüner als ihre älteren Brüder je waren, durften sie doch direkt im Sonnenlicht erblühen, die nahrhaften Strahlen in Zucker verwandeln und für ihr Wachstum verwenden. Wunderschön sehen sie aus, als Zierde könnten sie Balkone schmücken, nicht mehr lang und die Blüten werden überall zwischen den tiefgrünen Blättern hervorblitzen. Bewundernd streicht sie über das Laub, nimmt eine Blüte zart zwischen die Hände, fühlt sich verleitet sie abzubrechen, um daran zu riechen. Die Blüten der blauen Bamberger will sie in ihrem Garten nicht mehr missen.
Klein und grün hängen die spitzen Früchte der Paprika an den kleinen Pflanzen. Wie eine Zwergenvariante wirkt das aufrecht wachsende Bäumchen, doch dies hält es nicht davon ab, die ersten Schoten zu treiben, mögen sie noch so klein sein. Für Größe war kein Zeit ... noch nicht, vielleicht bald?
Eine Freude ist der Anblick des grün wuchernden Beetes, zarte Möhren-Halme strecken ihre Spitzen aus den Boden, rot-grüne Salatblätter entfalten sich, Kapuzinerkresse schießt in das Blau des Himmels hinauf, Radieschen bedecken den Boden, kaum ist die Erde darunter noch zu sehen ist. Noch wirkt alles zart, doch bald schon werden die grünen Geschöpfe miteinander konkurrieren und sich den Platz in dem Beet streitig machen. Ein kurzes Dasein ist ihnen beschert, doch ihre Nachfolger warten bereits auf sie, klein verpackt in braunen Kügelchen, Stiften oder nierenförmigen bunten Pillen. Sie alle wollen erblühen, ihr kurzes Leben leben und Nachkommen für die nächsten Jahre hinterlassen.
Im Rücken stehen Zweige, die die schwach aussehenden Stengel halten sollen, abgebrochen Triebe lugen zwischen dem dichten Blattwerk hervor. Blätter, von der Sonne verbrannt kräuseln sich unter den braunen Flecken, schrumpfen zusammen und fallen ab. Nur die jungen, neuen Blätter sind tiefgrün, viel grüner als ihre älteren Brüder je waren, durften sie doch direkt im Sonnenlicht erblühen, die nahrhaften Strahlen in Zucker verwandeln und für ihr Wachstum verwenden. Wunderschön sehen sie aus, als Zierde könnten sie Balkone schmücken, nicht mehr lang und die Blüten werden überall zwischen den tiefgrünen Blättern hervorblitzen. Bewundernd streicht sie über das Laub, nimmt eine Blüte zart zwischen die Hände, fühlt sich verleitet sie abzubrechen, um daran zu riechen. Die Blüten der blauen Bamberger will sie in ihrem Garten nicht mehr missen.
Klein und grün hängen die spitzen Früchte der Paprika an den kleinen Pflanzen. Wie eine Zwergenvariante wirkt das aufrecht wachsende Bäumchen, doch dies hält es nicht davon ab, die ersten Schoten zu treiben, mögen sie noch so klein sein. Für Größe war kein Zeit ... noch nicht, vielleicht bald?
Eine Freude ist der Anblick des grün wuchernden Beetes, zarte Möhren-Halme strecken ihre Spitzen aus den Boden, rot-grüne Salatblätter entfalten sich, Kapuzinerkresse schießt in das Blau des Himmels hinauf, Radieschen bedecken den Boden, kaum ist die Erde darunter noch zu sehen ist. Noch wirkt alles zart, doch bald schon werden die grünen Geschöpfe miteinander konkurrieren und sich den Platz in dem Beet streitig machen. Ein kurzes Dasein ist ihnen beschert, doch ihre Nachfolger warten bereits auf sie, klein verpackt in braunen Kügelchen, Stiften oder nierenförmigen bunten Pillen. Sie alle wollen erblühen, ihr kurzes Leben leben und Nachkommen für die nächsten Jahre hinterlassen.
Dienstag, 10. Juni 2014
Eine Woche ...
Eine Woche Strandspaziergänge
Eine Woche Tapetenwechsel
Eine Woche Städte und Orte begehen
Eine Woche Neues erleben
Eine Woche Sandburgen auf Hunden bauen
Eine Woche Wassertreten
Eine Woche raus
Eine Woche - eine Ewigkeit - ein Wimpernschlag - ein Traum
Sonntag, 8. Juni 2014
Töpfe, Löcher, Tomaten, Kräuter ...
Schweißtropfen quellen aus den Poren ihrer Stirn. Die Sonne brennt erbarmungslos auf sie nieder, während sie den Spaten wieder und wieder in den Boden rammt. Vor ihr eine Kuhle, die mit jedem Stich tiefer wird, neben ihr ein kleiner Berg Erde, der stetig anwächst. Die trockene braune Erde wird feuchter, je weiter sie in sie vordringt, die leichten Körner werden zu schweren Schollen, die hartnäckig an dem Spatenblatt kleben. Ihr Rücken knackt, als sie sich aufrichtet und nach den dreien schaut, die in dieses Loch hinein müssen. Reicht es schon aus? Kann sie ihre Spuren beseitigen? Nein, ein Stück noch, ein kleines Stück und endlich wird sie genug getan haben.
Hinter ihr wartet die rot-weiße Schweden-Hütte geduldig auf die neuen Gäste, denen sie ein Dach bieten soll. Endlich ist es so weit, ein Loch ist gegraben, tief genug, um die Drei aufzunehmen. Ächzend geht sie hinüber, holt neue schwarze Erde aus einer Halde, sie soll die Gerüche verdecken und den Boden auflockern. Durchmischt mit Kompost und Blumenerde kommt der Lehm oder Ton zurück in das Loch, die drei folgen wenig später und werden halb vergraben, nur die Köpfe schauen noch hinaus, warten auf das, was kommen mag. Sie drückt kleine Tontöpfe zwischen die Drei in den Boden, die Füße müssen feucht sein, aber ihre Blätter nicht.
Die restliche Erde gemischt mit Kompost und Blumenerde diente anderen grünen Kindern als Bett für ihre Wurzeln. Paprika, Pfefferminz, Oregano, Zucchini zogen in größere Töpfe ein, doch der Platz reichte nicht für alle und so müssen einige noch immer mit zu engem Schuhwerk auf bessere Zeiten hoffen.
An dieser Stelle will ich mich noch einmal herzlich bei unserem Gartennachbarn bedanken, der mir drei seiner unglaublich riesigen Tomaten schenkte. So komme ich in diesem Jahr vielleicht doch noch in den Genuss selbst gezogener Tomaten und im nächsten Jahr muss ich bei der Anzucht der Pflanzen einiges besser machen.
Hinter ihr wartet die rot-weiße Schweden-Hütte geduldig auf die neuen Gäste, denen sie ein Dach bieten soll. Endlich ist es so weit, ein Loch ist gegraben, tief genug, um die Drei aufzunehmen. Ächzend geht sie hinüber, holt neue schwarze Erde aus einer Halde, sie soll die Gerüche verdecken und den Boden auflockern. Durchmischt mit Kompost und Blumenerde kommt der Lehm oder Ton zurück in das Loch, die drei folgen wenig später und werden halb vergraben, nur die Köpfe schauen noch hinaus, warten auf das, was kommen mag. Sie drückt kleine Tontöpfe zwischen die Drei in den Boden, die Füße müssen feucht sein, aber ihre Blätter nicht.
Die restliche Erde gemischt mit Kompost und Blumenerde diente anderen grünen Kindern als Bett für ihre Wurzeln. Paprika, Pfefferminz, Oregano, Zucchini zogen in größere Töpfe ein, doch der Platz reichte nicht für alle und so müssen einige noch immer mit zu engem Schuhwerk auf bessere Zeiten hoffen.
An dieser Stelle will ich mich noch einmal herzlich bei unserem Gartennachbarn bedanken, der mir drei seiner unglaublich riesigen Tomaten schenkte. So komme ich in diesem Jahr vielleicht doch noch in den Genuss selbst gezogener Tomaten und im nächsten Jahr muss ich bei der Anzucht der Pflanzen einiges besser machen.
Freitag, 6. Juni 2014
Noch mehr Schädlinge
Als würden die Schnecken im Schrebergarten nicht reichen, wird jetzt auch mein erstes Quadratbeet von Ungeziefer heimgesucht. Glänzend schwarze Pünktchen kriechen über die grünen Blätter der Radieschen. Trifft ein Windstoß auf die Punkte, springen sie weit hinfort und auch einer Berührung durch meine Hand wissen sie zu entgehen. Ein Sprung ins rettende Unbekannte, zurück bleiben Löcher in den Blättern der Radieschen. Gefräßig sind die Kleinen und wollen immer mehr verspeisen, traue ich mich doch kaum noch, weitere Radieschen zu ernten, schließlich könnten die kleinen Biester als nächstes den Grünkohl oder den Salat als ihre verbliebene Leibspeise ansehen.
Erdflöhe treiben ihr Unwesen zu hunderten in meinem Quadratbeet, kein Blatt ist dort mehr zu sehen, ohne eines dieser lästigen Biester. Doch der Schaden hält sich in Grenzen, so lang sie die Radieschen bevorzugen, denn nur die Knollen wandern in unsere Mägen, über die angefressenen Blätter freut sich das Getier im Komposthaufen. Das Internet gibt Tipps, was man gegen die kleinen glänzend schwarzen Käferchen tun kann. Boden feucht halten, mulchen mit Holunderblättern, Roggenmehl streuen. Das feucht halten erledigte sich in der vergangenen Woche durch den Dauerregen wie von selbst, das Mulchen mit Holunderblättern nahm ich selbst in die Hand. Gut, dass ein Busch direkt am Gartenzaun steht. Das Roggenmehl hebe ich mir für später auf, noch bin ich der Hoffnung, dass der Spuk bald zu Ende ist und die Käferchen das Weite suchen
Wo kommen die bloß her? Ob sie wohl als Eier verpackt im Kompost lauerten, der mein Quadratbeet ausfüllt?
Erdflöhe treiben ihr Unwesen zu hunderten in meinem Quadratbeet, kein Blatt ist dort mehr zu sehen, ohne eines dieser lästigen Biester. Doch der Schaden hält sich in Grenzen, so lang sie die Radieschen bevorzugen, denn nur die Knollen wandern in unsere Mägen, über die angefressenen Blätter freut sich das Getier im Komposthaufen. Das Internet gibt Tipps, was man gegen die kleinen glänzend schwarzen Käferchen tun kann. Boden feucht halten, mulchen mit Holunderblättern, Roggenmehl streuen. Das feucht halten erledigte sich in der vergangenen Woche durch den Dauerregen wie von selbst, das Mulchen mit Holunderblättern nahm ich selbst in die Hand. Gut, dass ein Busch direkt am Gartenzaun steht. Das Roggenmehl hebe ich mir für später auf, noch bin ich der Hoffnung, dass der Spuk bald zu Ende ist und die Käferchen das Weite suchen
| Getackertes Blatt mit drei Übeltätern |
Wo kommen die bloß her? Ob sie wohl als Eier verpackt im Kompost lauerten, der mein Quadratbeet ausfüllt?
Mittwoch, 4. Juni 2014
Zaun für das Quadratbeet
Als die Gurkenpflanze zwischen den Radieschen lag, wusste ich, dass kein Weg an einem Zaun für mein Quadratbeet herum führt. Die Hunde mögen die große Budelkiste und wühlen in der Erde oder laufen einfach nur über den lockeren Boden, was den Pflanzen im Quadratbeet ebenfalls nicht gut tut.
Kurz entschlossen gingen die Hunde und ich auf einen Streifzug in unseren Bärlauchwald. Ich suchte nach langen schlanken Stöcken, die als Querstreben dienen sollten. Erst wollte ich einer Weide Zweige abbrechen, besann mich dann aber und nahm "tote" Zweige, die schon auf der Erde lagen. Als Pfosten suchte ich kürzere dicke Hölzer. Vier davon nahm ich mit, nur um zu Hause festzustellen, dass ich nur zwei brauchte, denn der Maschendrahtzaun dient an der Rückseite des Beets als Stütze.
Mein Baumaterial verknotete ich laienhaft mit Gartenschnur und freute mich über den Anblick. Um ganz ehrlich zu sein, sieht dieser Zaun viel schöner aus, als Maschendraht, Gitter oder ähnliches. Ganz stabil ist er nicht, aber er ist eine sichtbare Barriere für die Hunde, von der sie sich (noch) beeindrucken lassen.
Kurz entschlossen gingen die Hunde und ich auf einen Streifzug in unseren Bärlauchwald. Ich suchte nach langen schlanken Stöcken, die als Querstreben dienen sollten. Erst wollte ich einer Weide Zweige abbrechen, besann mich dann aber und nahm "tote" Zweige, die schon auf der Erde lagen. Als Pfosten suchte ich kürzere dicke Hölzer. Vier davon nahm ich mit, nur um zu Hause festzustellen, dass ich nur zwei brauchte, denn der Maschendrahtzaun dient an der Rückseite des Beets als Stütze.
Mein Baumaterial verknotete ich laienhaft mit Gartenschnur und freute mich über den Anblick. Um ganz ehrlich zu sein, sieht dieser Zaun viel schöner aus, als Maschendraht, Gitter oder ähnliches. Ganz stabil ist er nicht, aber er ist eine sichtbare Barriere für die Hunde, von der sie sich (noch) beeindrucken lassen.
Montag, 2. Juni 2014
Warum eigentlich Selbstversorgung - Geld sparen
Ja, diesen Grund habe ich schon ganz ganz lang auf meiner Liste stehen und im Moment glaube ich eher, dass ein Weg zur Selbstversorgung ganz schön teuer ist. Für den Anfang muss man viel Geld in alle möglichen Anschaffungen stecken. Allein mein zweites Quadratbeet kostete etwa 80 Euro und mein Spaten 40 Euro. Und ja, das geht viel viel billger. Das nächste Beet wird nur noch 20 Euro kosten einen Spaten hätte ich auch gebraucht holen können - da kommt mir nur wieder einmal das verwöhnte Luxusweibchen in die Quere. Ich will's neu, jungfräulich und schön.
Aber ganz im Ernst. Gärtnern ist am Anfang erst mal ziemlich teuer - bis man alles hat, was man zum Gärtnern braucht und sorgsam mit seinen Gartengerätschaften umgeht. Also den Spaten nicht im Regen stehen lassen, sondern ihn unter ein trockenes Dach bringen, bis man ihn wieder braucht. Hat man erst einmal alles, was man braucht und fängt mit dem Gärtnern an, braucht man nur noch selten Geld in die Hand zu nehmen.
Saatgut
Am besten wählt man Samen von Pflanzen, die man selbst wieder vermehren kann, also keine Hybridsorten. Dadurch muss man Saatgut nur noch selten neu kaufen, sondern kann auf seine eigenes zurückgreifen. Aber auch das hat einen Haken, Saatgutvermehrung braucht Platz und einige Pflanzen lassen sich nur schwer vermehren. Die Pflanzen müssen länger in der Erde bleiben, bis sie blühen und irgendwann die gewünschten Samen tragen. Aber es ist möglich und teilweise sogar sehr einfach, eigenes Saatgut zu ziehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Pflanzen über die Jahre hinweg an die Gegebenheiten in dem Garten anpassen und nach sorgfältiger Selektion auch üppig wachsen und reich tragen.
Dünger
Des Gärtners Gold ist der Kompost. Diesen Satz findet man in so gut wie jedem Gartenbuch und es stimmt. Kompost kostet nichts - allein die Behälter können Geld kosten, wenn man es sich so einfach machen will wie ich. Aber man kann sie auch gut aus alten Brettern zusammenbauen, statt Plastikkomposter in den Garten zu stellen.
Andere Dünger können Pflanzenjauchen sein, z. B. von Brennnessel oder Beinwell. Diese Pflanzen wachsen wild und niemand hat etwas dagegen, wenn man etwas von ihnen erntet.
Und wie spare ich jetzt Geld? Ganz einfach: Selbst Essen anbauen, spart den Weg in den Supermarkt und die Kosten für das Gemüse. Allerdings ist der Weg bis zum ersehnten Ziel lang und teuer. Haltet durch, damit sich euer Traum lohnt und lasst euch günstige Gelegenheiten nicht entgehen.
Aber ganz im Ernst. Gärtnern ist am Anfang erst mal ziemlich teuer - bis man alles hat, was man zum Gärtnern braucht und sorgsam mit seinen Gartengerätschaften umgeht. Also den Spaten nicht im Regen stehen lassen, sondern ihn unter ein trockenes Dach bringen, bis man ihn wieder braucht. Hat man erst einmal alles, was man braucht und fängt mit dem Gärtnern an, braucht man nur noch selten Geld in die Hand zu nehmen.
Saatgut
Am besten wählt man Samen von Pflanzen, die man selbst wieder vermehren kann, also keine Hybridsorten. Dadurch muss man Saatgut nur noch selten neu kaufen, sondern kann auf seine eigenes zurückgreifen. Aber auch das hat einen Haken, Saatgutvermehrung braucht Platz und einige Pflanzen lassen sich nur schwer vermehren. Die Pflanzen müssen länger in der Erde bleiben, bis sie blühen und irgendwann die gewünschten Samen tragen. Aber es ist möglich und teilweise sogar sehr einfach, eigenes Saatgut zu ziehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Pflanzen über die Jahre hinweg an die Gegebenheiten in dem Garten anpassen und nach sorgfältiger Selektion auch üppig wachsen und reich tragen.
Dünger
Des Gärtners Gold ist der Kompost. Diesen Satz findet man in so gut wie jedem Gartenbuch und es stimmt. Kompost kostet nichts - allein die Behälter können Geld kosten, wenn man es sich so einfach machen will wie ich. Aber man kann sie auch gut aus alten Brettern zusammenbauen, statt Plastikkomposter in den Garten zu stellen.
Andere Dünger können Pflanzenjauchen sein, z. B. von Brennnessel oder Beinwell. Diese Pflanzen wachsen wild und niemand hat etwas dagegen, wenn man etwas von ihnen erntet.
Und wie spare ich jetzt Geld? Ganz einfach: Selbst Essen anbauen, spart den Weg in den Supermarkt und die Kosten für das Gemüse. Allerdings ist der Weg bis zum ersehnten Ziel lang und teuer. Haltet durch, damit sich euer Traum lohnt und lasst euch günstige Gelegenheiten nicht entgehen.
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