Anfangs nutzten wir Bambusstäbe, doch die Räumlichkeiten waren zu beengt, so dass wir auf die hohlen Stiele von Brennnesseln und Fetthenne umstiegen. Letzters ist auch für die Inneneinrichtung sehr zu empfehlen, da die Wände wesentlich glatter sind als die der Brennnessel. Dennoch werden diese Räumlichkeiten nicht so gern gebucht, wie die Zimmer in dem ursprünglichen Hotel. Leider entzieht es sich meiner Kenntniss, aus welchem Material diese gefertigt wurden.
Aber nun zu der Erweiterung des Hotels. Entstanden sind zwei Anbauten aus Zwetschgenholz (der Baum musste leider im letzten Jahr gefällt werden). In dem kleineren Flügel entstanden 14 Zimmer plus 3 Zimmer für die fettleibigen Gäste - oh pardon - für Gäste, die mehr Komfort wünschen und ein King Size Bett bevorzugen. Ehrlicherweise müssen wir eingestehen, dass wir nicht über die genaus Anzahl Zimmer des zweiten Hotels verfügen. Weitere Anbauten und auch ein größerer Umbau ist angedacht. Die Außenanlagen sollen verschönert und insgesamt soll das Gelände besser strukturiert werden.
PS: Die Puddingschüssel diente im letzten Jahr einer Amsel und ihren 5 Küken als Heim. Sie darf also bleiben. Auch diese zahlenden Gäste sind gern gesehen.
PPS: Das Holz war vermutlich noch zu nass, um es zu bearbeiten. Zwischenzeitlich peinigte mich ein Krampf in der Hand, da der Bohrer sich wehrte weitere Zimmer zu bohren. Liegt aber vielleicht auch einfach daran, dass ich ein Mädchen bin ;)