Samstag, 16. Mai 2015

Neues, Gewachsenes und Vorbereitung in Töpfen

Heute gibt es mal einen Sammelpost mit Fotos und Berichten vom 13. Mai. Da war Zeit genug für einen Gartentag.

Quadratbeet 1 eingesät
Viel zu zeigen gibt es hier natürlich noch nicht, denn bisher ist nur die Saat ins Beet gewandert, aber natürlich bekommt ihr wieder eine Auflistung, was wo steht und in welcher Menge das Beet bestückt wurde. In Quadratbeet 1 pflanzte ich bereits im letzten November Erdbeerpflanzen, der Winter war mild und die Pflanzen überlebten tatsächlich einen Monat in viel zu kleinen Töpfen, denn vorher fand ich nicht die Lust, um sie in die Erde zu bringen. 3 Quadrate mussten für die Erdbeeren herhalten und die Pflanzen scheinen äußerst robust zu sein, denn im Winter wurden sie 2 x umgepflanzt und 1 x unter Erde verschüttet. Trotzdem fangen sie an zu blühen.

Neugierige Hühner hinter Erdbeeren

Von oben links nach unten rechts sollen dieses Jahr im Quadratbeet wachsen:
  • Erdbeeren
  • Erdbeeren
  • Erdbeeren
  • Buschbohne "Bamberger Blaue", 3 x 3; jedes Pflanzloch zur Sicherheit mit 2 Bohnen bestückt.
  • Schwarzwurzel, 4 x 4; in dem ersten Quadratbeet scheint keine der Samen aufgegangen zu sein und eigentlich kamen diese Schwarzwurzeln viel zu spät in die Erde. Vielleicht ist die Saat doch schon ausgetrocknet, sie ist immerhin aus dem vorletzten Jahr. Falls die Schwarzwurzeln nicht angehen, pflanze ich demnächst irgendwas anderes in das Quadrat. Wie immer fällt es mir schwer, die Keimlinge vom Unkraut zu unterscheiden. Ich hab doch keine Ahnung, wie Schwarzwurzel-Keimlinge aussehen.
  • Salat, 5 x; dieses Mal ziehe ich ihn vor, denn in den anderen Beeten kann ich auch nicht das Unkraut vom Salat unterscheiden. Das Feld ist also leer und wartet auf gekeimten Salat.
  • Rote Beete, 3 x 3; extra dicht gepflanzt, denn so ist die Empfehlung für die Quadrate. Die Knollen werden also jung geerntet.
  • Buschbohne "Bamberger Blaue", 3 x 3
  • Tomate; wartet noch auf ihren Einsatz

Gewachsenes in den Quadratbeeten
Der Fortschritt in den anderen Beeten ist auch langsam zu erkennen. Allerdings musste ich feststellen, dass das Saatgut teilweise zu alt ist oder ich es falsch lagerte (in der warmen Küche). Einiges ist nicht ganz zuverlässig angegangen, daraus lerne ich: Ist das Saatgut älter als ein Jahr, wird jedes Loch mit zwei Samen bepflanzt. Gehen beide Samen an, kann ich die Schwächere auszupfen.

Neu dazu gekommen: Vorne links - Aubergine, hinten mitte - Chilli



Hinten: Gekeimte Erbsen, vorne: Büschelweise weißer Mohn



Links: Gekeimte Rauke, rechts: ein paar Radieschen



4 von 5 Schalotten fühlen sich im Quadratbeet wohl



Die Erbsenrankhilfe wird gern angenommen



Die Karotten sind vereinzelt angegangen



Ausharren in kleinen Töpfen
Andere Pflanzen warten in kleinen Töpfen auf ihren großen Einsatz, der aber erst kommen wird, wenn die Kleinen groß genug sind, bzw. dann, wenn die Beete im Schrebergarten endlich fertig sind.

Wie im letzten Jahr habe ich wieder die Befürchtung, dass meine Tomaten nichts werden. Sie sind noch immer winzig, aber im letzten Jahr haben sie mich mit ihrem schnellen Wachstum überrascht und so hoffe ich, wird es dieses Jahr auch wieder. Die Chillipflanzen von S entwickeln sich hingegen ganz prächtig.


In dem kleinen Topf ist die ostfriesische Palme. Ich hatte D das Saatgut geschenkt, weil ich doch keine anpflanzen wollte, doch jetzt könnte in einem noch nicht vorhandenen Beet vielleicht Platz sein. Die Kleinen werden also vereinzelt und dürfen auf ihren Einsatz warten.



Von meiner liebsten Tomatensorte aus dem Vorjahr hatte ich Saatgut abgenommen und es so ordentlich verstaut, dass ich es nicht wieder finde. Aber: Ich fand eine Pflanze im Beet, die sich wild ausgesät hat. Sie bekommt definitiv eine Chance, mal sehen, ob sie sie nutzt.


Außerdem gibt es noch einige gekaufte Pflanzen, die auf große Töpfe oder Erdboden warten. Das wären in dieser Kiste: Ananaskirsche, Andenbeere, 2 Tomatensorten, Olivenkraut, Butternut Kürbis und Schlangengurke.


Kommentare:

  1. Im "Handbuch Samengärtnerei" (Heistinger/Arche Noah) steht zu jedem Gemüse die Haltbarkeit der Samen. Die ist nämlich sortenabhängig. Schwarzwurzeln sind dabei ziemliche Mimöschen, die Samen halten nur wenige Monate, müssen also im Folgejahr nach der Ernte bereits verwendet werden.
    Deshaln - ja, der Samen deiner Schwarzwurzeln aus dem vorletzten Jahr war zu alt.

    P.S.: Das mit dem Kommentieren ist hier manchmal eine ziemliche Qual. Da kannst du wahrscheinlich wenig ändern... Man muss scheinbar vorher die Authentifizierungs-Methode auswählen und sich anmelden. Wenn man das nicht macht ist der komplette Kommentar weg :/ Ich habe jetzt drei Anläufe gebraucht, bis ich das hier reinbekommen hab.

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  2. Na, hab ich es doch gewusst. Dann überlege ich mir was anderes, für die beiden Felder, vielleicht noch mehr Salat.
    Ich guck mal, ob ich bei den Kommentaren noch was umstellen kann, befürchte aber, dass das so kompliziert bleiben wird ... schade.

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