M und ich waren neulich mal wieder in der Mühle, um neues Mehl zu holen. Unser letzter Einkauf ist so gut wie aufgebraucht und ich wollte mich zusätzlich auf das Sauerteigbrot vorbereiten, für das ich Roggenvollkornmehl und Roggenschrot brauche. Eine Freundin will demnächst wieder ein Sauerteigbrot backen und versprach mir, etwas von dem Sauerteig für mich aufzuheben.
In der Mühle war ich ob der Roggenschrotauswahl fast schon überfordert. Es gibt nicht nur eine Variante, nein, es wird in grob, mittel, fein und spezial angeboten. Ich habe mich für die 2,5 kg grobe Variante für einen Preis von 1,90 Euro entschieden. In der Mühle gibt es auch allerhand andere feine Sachen, Hefe, Sauerteig, Brotbackmischungen ... Ich stöberte durch das Sortiment und mir fiel eine Brotbackmischung für ein Sauerteig-Zwiebel-Brot in die Hände. Eigentlich stehe ich Fertigmischungen überaus skeptisch gegenüber, aber die Neugier ließ mich handlen. Ich packte es in den Korb und M staunte nicht schlecht, als ich es ihm vor die Nase hielt. "Backst du uns das gleich, wenn wir zu Hause sind?", fragte er mich mit großen Augen. Wer könnte da schon nein sagen? Ich jedenfalls nicht und so machte ich mich zügig ans Werk, natürlich nicht nur für M, ich war auch schon ganz gespannt auf das Ergebnis.
Die Anleitung ist sehr gut beschrieben, der Teig aber zu groß für meine Backform, so dass ich ihn zweiteilte und die Hälfte einfror. Mal sehen, ob der eingefrorene Teig was wird, wenn ich ihn backe. Nachdem ich alle Zutaten verknetet hatte, den Teig teilte, legte ich eine kleine Kugel in die Backform, bestrich diese mit Senf und buk sie. Heraus kam ein Zwiebelbrot, das unwiderstehlich lecker ist. M und ich haben es in wenigen Tagen verschlungen.
Freitag, 28. Februar 2014
Mittwoch, 26. Februar 2014
Wenn Langeweile zu Kresse wird
Im Winter gibt es einfach nicht viel zu tun. Ja, langsam langsam kann ich im Garten etwas machen, aber bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit schnell spriesenden Samen. Kresse! Vor vielen Jahren habe ich mir einen Kresseigel gekauft und ihn schon mehrere dutzende Male mit den Samen bestreut. Es dauert nicht lang, bis man die scharf-bittern Triebe ernten und aufs Brot legen kann. Eine willkommene grüne Abwechslung in der dunklen Jahreszeit. Wusstet ihr, dass Kresse bis zu 80 cm hoch wird, wenn man sie in Erde pflanzt? Ich werde das dieses Jahr einmal ausprobieren, mal schauen, ob ich so selbst Samen ziehen kann für den nächsten Wintervorrat.
Kresse ist wirklich das einfachste, was man zu Hause ziehen kann. Es geht schnell, klappt nahezu immer, wenn die Kresse es schön feucht hat und sie schmeckt gut. Versucht es selbst einmal.
| Erster Tag, Kresse ausgesät |
| ´Dritter Tag, die Kresse keimt. |
| Fünfter Tag, langsam erkennt man gelbe Blätter. |
| Siebter Tag, die Kresse ist reif für die Ernte. |
Kresse ist wirklich das einfachste, was man zu Hause ziehen kann. Es geht schnell, klappt nahezu immer, wenn die Kresse es schön feucht hat und sie schmeckt gut. Versucht es selbst einmal.
Montag, 24. Februar 2014
Wasserreservoir im Farbengrund
Vor eineinhalb Jahren haben wir den Garten im Farbengrund übernommen und wir sind voller Elan an unser Gartenprojekt heran gegangen. Vor allem M wollte sich um den Garten kümmern und sah sich schon mit dem Ackermoped (für die richtige Aussprache müsste man wohl zwei p in das Moped setzen) samt Anhänger zum Garten fahren, um dort alles notwendige zu tun, um für uns Essen anzubauen. Wir pflügten fast den gesamten Garten um. Unser Nachbarn gab und den Ratschlag, einen kleinen Teich zum Auffangen von Regenwasser anzulegen. M stand tagelang mit dem Spaten im Garten und buddelte ein Loch. Das Loch legten wir mit einem alten Teppich und einer Teichfolie aus. Der Teppich soll verhindern, dass sich spitze Steine von unten in die Teichfolie bohren und sie dadruch nicht undicht wird.
Unser Hund Max liebt den kleinen Tümpel. Wenn wir in den Garten gehen und es nicht gar so kalt ist, springt er sofort hinein. Ist es kühl, wie im Moment, dann bleibt er lieber stehen. Aber wenn es warm ist, legt er sich in das Wasser und lässt das kühle (lauwarme?) Nass fasst ohne zu Schluppen in seinen Rachen laufen. Ein Paradies für den wasservernarrten nicht schwimmenden Labrador.
Auch die Frösche mögen den Tümpel. Letztes Jahr schwammen jede Menge Kaulquappen im Wasser herum und sie hatten beinahe Ruhe vor uns, da wir im letzten Jahr fast nie in unserem Garten waren. M hatte einen neuen Job gefunden und weder die Zeit noch die Motivation etwas im Garten zu machen. Ich bin beruflich sowieso schon gut eingespannt und dazu kam, dass meine Mutter am Rücken operiert wurde. Meine Schwester und ich kümmerten uns viel um sie. Die restliche Zeit verbrachte ich lieber lesend, statt arbeitend im Garten.
Ach ja, der Tümpel ist übrigens als Gießwasser Auffangbecken gedacht. Falls wir nicht das Leben der Kaulquappen gefährden (Max ist schon gefährlich genug für die armen Kleinen), wird unser Wasserreservoir dieses Jahr tatsächlich zweckmäßig verwendet.
Unser Hund Max liebt den kleinen Tümpel. Wenn wir in den Garten gehen und es nicht gar so kalt ist, springt er sofort hinein. Ist es kühl, wie im Moment, dann bleibt er lieber stehen. Aber wenn es warm ist, legt er sich in das Wasser und lässt das kühle (lauwarme?) Nass fasst ohne zu Schluppen in seinen Rachen laufen. Ein Paradies für den wasservernarrten nicht schwimmenden Labrador.
Auch die Frösche mögen den Tümpel. Letztes Jahr schwammen jede Menge Kaulquappen im Wasser herum und sie hatten beinahe Ruhe vor uns, da wir im letzten Jahr fast nie in unserem Garten waren. M hatte einen neuen Job gefunden und weder die Zeit noch die Motivation etwas im Garten zu machen. Ich bin beruflich sowieso schon gut eingespannt und dazu kam, dass meine Mutter am Rücken operiert wurde. Meine Schwester und ich kümmerten uns viel um sie. Die restliche Zeit verbrachte ich lieber lesend, statt arbeitend im Garten.
Ach ja, der Tümpel ist übrigens als Gießwasser Auffangbecken gedacht. Falls wir nicht das Leben der Kaulquappen gefährden (Max ist schon gefährlich genug für die armen Kleinen), wird unser Wasserreservoir dieses Jahr tatsächlich zweckmäßig verwendet.
Samstag, 22. Februar 2014
Selbstgemachte Soleier
Neben dem Bierbrauen macht M hin und wieder auch andere Dinge. Er liest, spielt Gitarre, räumt auf, geht mit den Hunden raus oder kocht. Neulich stellte er selbst Soleier her. Auf die Idee kam er, weil D uns ein Glas ihres Versuches mitbrachte von denen M schwer angetan war. Es geht eben nichts über würziges Essen. Einige Wochen später, an seinem freien Tag, suchte er nach einem Rezept und wurde bei youtube fündig (da findet er auch immer seine Gitarren-Unterrichtseinheiten).
Natürlich hat er das Rezept nur als Anregunng genommen und dann frei nach Schnauze mit dem improvisiert, was gerade da war. Eier gab es vom Nachbarn, der netterweise ein Sparschwein für die Bezahlung im Hühnerstall aufgestellt hat, neben dem immer ein paar frische Eier stehen. Die Eier hat M hart gekocht und nebenbei einen Sud zubereitet. Dazu hat er Zwiebeln in Halbringe geschnitten, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinein getan, Salz, Pfeffer und Sojasoße hinzugemischt und das ganze mit Wasser und Apfelessig aufgegossen. Die Sojasoße kommt bei ihm fast an jedes Essen, die war nicht Bestandteil des Original-Rezeptes, stattdessen hätten Paprika hinzukommen müssen, aber die hatten wir leider nicht mehr im Kühlschrank.
Der Sud köchelt, bis die Zwiebeln weich sind. Die gekochten und abgekühlten Eier werden gepellt, in ein Glas getan und mit dem Sud übergossen. Das ganze soll 4 Tage im verschlossenen Gals stehen bleiben, aber M konnte sich nicht zurück halten und musste bereits am ersten Abend ein Ei probieren. Ich durfte sogar probieren. Lecker! Das nächste Mal muss er für D ein Glas mitmachen. Vielleicht könnte man die Eier sogar einkochen ... nein, ein Denkfehler. Ich müsste sie vor M verstecken, damit sich das Einkochen lohnen würde.
Natürlich hat er das Rezept nur als Anregunng genommen und dann frei nach Schnauze mit dem improvisiert, was gerade da war. Eier gab es vom Nachbarn, der netterweise ein Sparschwein für die Bezahlung im Hühnerstall aufgestellt hat, neben dem immer ein paar frische Eier stehen. Die Eier hat M hart gekocht und nebenbei einen Sud zubereitet. Dazu hat er Zwiebeln in Halbringe geschnitten, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinein getan, Salz, Pfeffer und Sojasoße hinzugemischt und das ganze mit Wasser und Apfelessig aufgegossen. Die Sojasoße kommt bei ihm fast an jedes Essen, die war nicht Bestandteil des Original-Rezeptes, stattdessen hätten Paprika hinzukommen müssen, aber die hatten wir leider nicht mehr im Kühlschrank.
Der Sud köchelt, bis die Zwiebeln weich sind. Die gekochten und abgekühlten Eier werden gepellt, in ein Glas getan und mit dem Sud übergossen. Das ganze soll 4 Tage im verschlossenen Gals stehen bleiben, aber M konnte sich nicht zurück halten und musste bereits am ersten Abend ein Ei probieren. Ich durfte sogar probieren. Lecker! Das nächste Mal muss er für D ein Glas mitmachen. Vielleicht könnte man die Eier sogar einkochen ... nein, ein Denkfehler. Ich müsste sie vor M verstecken, damit sich das Einkochen lohnen würde.
Donnerstag, 20. Februar 2014
Bier aus der Brauerei
Manchmal muss man auch Glück haben, zum Beispiel mit der Wahl des Wohnortes. In nur 30 km Entfernung ist eine kleine feine Brauerei mit Gaststube. Nein, das stimmt so nicht. Vor einiger Zeit war beides zusammen in einem Gebäude, der Herr Schinkels war damals noch nicht so bekannt und konnte in einem Räumchen Bier brauen, das nicht viel größer war, als unser winziges Badezimmer. Mit der Zeit wurde sein Bier bekannter und die Brauerei zog in ein anderes Gebäude als die Gaststätte.
Für diese Brauerei hatten wir Mädels unseren Jungs die Gutscheine für einen Braukurs geschenkt. Die Kneipe war zwar auch so schon irgenwie ein bisschen bekannt bei den anderen, aber sie war nicht so präsent. Erst durch den Braukurs lernten die Jungs das vor Ort gebraute Bier zu schätzen. M, der leider wegen seiner Arbeit verhindert war und an dem Termin nicht teilnehmen konnte, wurde aber langsam und vorsichtig von seinen Freunden an die neue Sorte Bier heran geführt. Pale Ale. Das Bier, das M und K auch selbst schon erfolgreich gebraut haben.
Bei Schinkels wird davon so viel gebraut, dass es sogar kistenweise verkauft wird, wer hätte das gedacht. Seit einiger Zeit pilgern wir dorthin, mal mit einem Essen, mal nur zum Bier kaufen, und holen einige Kästen. Die Bierflaschen sind in Holzkisten, was das ganze gleich viel hübscher macht, allerdings klimpert es auf der Heimfahrt aus Richtung des Kofferraums gewaltig. "Fahr nicht so schnell in die Kurven! Das Geklapper ist ja fürchterlich", durfte ich mir auf der letzten Heimfahrt anhören.
In unserem Freundeskreis findet sich langsam eine kleine Fangemeinde zusammen. Jedes Mal, wenn wir nach Witzenhausen fahren, müssen wir Bier mit bringen und jedes Mal werden es einige Kisten mehr. Aber das Pale Ale ist auch wirklich verflucht lecker. Ein Bier von der Stange kann da bei weitem nicht mithalten.
Falls ihr in der Nähe seid, solltet ihr dort einkehren. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. Oder noch besser: Haltet Ausschau nach kleinen Brauereien in eurer Nähe. Manchmal findet man dort den ein oder anderen Schatz.
Für diese Brauerei hatten wir Mädels unseren Jungs die Gutscheine für einen Braukurs geschenkt. Die Kneipe war zwar auch so schon irgenwie ein bisschen bekannt bei den anderen, aber sie war nicht so präsent. Erst durch den Braukurs lernten die Jungs das vor Ort gebraute Bier zu schätzen. M, der leider wegen seiner Arbeit verhindert war und an dem Termin nicht teilnehmen konnte, wurde aber langsam und vorsichtig von seinen Freunden an die neue Sorte Bier heran geführt. Pale Ale. Das Bier, das M und K auch selbst schon erfolgreich gebraut haben.
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| Eine leider schon leere Kiste Pale Ale |
Bei Schinkels wird davon so viel gebraut, dass es sogar kistenweise verkauft wird, wer hätte das gedacht. Seit einiger Zeit pilgern wir dorthin, mal mit einem Essen, mal nur zum Bier kaufen, und holen einige Kästen. Die Bierflaschen sind in Holzkisten, was das ganze gleich viel hübscher macht, allerdings klimpert es auf der Heimfahrt aus Richtung des Kofferraums gewaltig. "Fahr nicht so schnell in die Kurven! Das Geklapper ist ja fürchterlich", durfte ich mir auf der letzten Heimfahrt anhören.
In unserem Freundeskreis findet sich langsam eine kleine Fangemeinde zusammen. Jedes Mal, wenn wir nach Witzenhausen fahren, müssen wir Bier mit bringen und jedes Mal werden es einige Kisten mehr. Aber das Pale Ale ist auch wirklich verflucht lecker. Ein Bier von der Stange kann da bei weitem nicht mithalten.
Falls ihr in der Nähe seid, solltet ihr dort einkehren. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. Oder noch besser: Haltet Ausschau nach kleinen Brauereien in eurer Nähe. Manchmal findet man dort den ein oder anderen Schatz.
Dienstag, 18. Februar 2014
Lila Strümpfe
Strümpfe stricken ist was feines. Das Erfolgserlebnis stellt sich schnell ein und es gibt viele, die sie lieben. So eine Kollegin von mir. Sie brachte Wolle mit, damit ich ihr Strümpfe strickte. Rosa-lila ist die Farbe, das ist ganz genau ihres. Ich habe sie ganz standardmäßig gestrickt, nichts außergewöhnliches, kein Muster. Ging schnell von der Nadel und wird sie hoffentlich freuen. Zwei kleine Fehler sind drin, ob sie die wohl findet?
Hoffentlich geht es bald los mit dem Pflanzen. Stricken macht Spaß, aber ich will meine anderen Skillbäume weiter ausbauen.
Hoffentlich geht es bald los mit dem Pflanzen. Stricken macht Spaß, aber ich will meine anderen Skillbäume weiter ausbauen.
Sonntag, 16. Februar 2014
Eingekochte Monster-Zucchini
Diesen Post wollte ich schon viel viel früher schreiben, aber irgendwie kam mir immer etwas spannenderes dazwischen. Jetzt habe ich das Foto der riesigen Zucchini wieder entdeckt, bekam Lust auf das leckere Salsa und entschied erst einmal ein Brot zu essen und dann diesen Post zu schreiben. Es ist schon verrückt, wie häufig ich inzwischen den Fotoapparat zücke, um etwas - vor allem Essen - zu fotografieren. Ich wollte nie einen Blog über mein Essen schreiben. So sehr ich Blogs schätze, die darüber berichten, so merkwürdig finde ich es auch, dass die Schreiber meist eine Kamera dabei haben, um ihr Essen in Szene zu setzen, bevor sie es endlich - vermutlich nur noch lauwarm - essen können. Jetzt gehöre ich selbst zu den Vertretern dieser Spezies und das, obwohl ich "nur" etwas über Selbstversorgung schreiben wollte. Ich hätte früher daran denken sollen, dass Essen mit dazu gehört. Und zu meiner Schande muss ich gestehen: Es macht Spaß, ständig die Kamera dabei zu haben und alles zu fotografieren.
Nun aber zu dem Zucchini-Salsa. Von Ms "Stiefvater" bekamen wir eine riesige Zucchini geschenkt. Ich bat M darum, sie auf unserer Küchenwaage zu wiegen. Skeptisch fragte er, wie viel die den abwiegen könne und ob die Zucchini nicht zu schwer dafür sei. Ich winkte ab, lachte besserwisserisch und sagte ihm, die Waage würde das schon schaffen. Denkste: Sie wog mehr als die drei Kilo, die die Küchenwaage wiegen kann. M weigerte sich, mit der Zucchini zusammen die Personenwaage zu besteigen, nur damit ich hier schreiben kann, wie schwer sie ist.
D hatte schon mehrere Male Zucchini-Salsa mitgebracht, M und ich liebten es, also war ganz klar, was aus der Zucchini werden sollte. Ich brauchte nur noch Paprika, jede Menge Zwiebeln, die mich zum Weinen brachten, Ketchup (selbst gemacht) und Öl. Ich schnibbelte und schnibbelte, kochte alles stundenlang und füllte die Masse in Gläsern ab. Jetzt hüte ich sie mit Argusaugen. Die Salsa passt hervorragend auf Brot oder als Soße zu Nudeln. Auch als Pizzagrundlange kann sie herhalten. Das Rezept findet ihr wie fast immer auf Chefkoch.
Nun aber zu dem Zucchini-Salsa. Von Ms "Stiefvater" bekamen wir eine riesige Zucchini geschenkt. Ich bat M darum, sie auf unserer Küchenwaage zu wiegen. Skeptisch fragte er, wie viel die den abwiegen könne und ob die Zucchini nicht zu schwer dafür sei. Ich winkte ab, lachte besserwisserisch und sagte ihm, die Waage würde das schon schaffen. Denkste: Sie wog mehr als die drei Kilo, die die Küchenwaage wiegen kann. M weigerte sich, mit der Zucchini zusammen die Personenwaage zu besteigen, nur damit ich hier schreiben kann, wie schwer sie ist.
D hatte schon mehrere Male Zucchini-Salsa mitgebracht, M und ich liebten es, also war ganz klar, was aus der Zucchini werden sollte. Ich brauchte nur noch Paprika, jede Menge Zwiebeln, die mich zum Weinen brachten, Ketchup (selbst gemacht) und Öl. Ich schnibbelte und schnibbelte, kochte alles stundenlang und füllte die Masse in Gläsern ab. Jetzt hüte ich sie mit Argusaugen. Die Salsa passt hervorragend auf Brot oder als Soße zu Nudeln. Auch als Pizzagrundlange kann sie herhalten. Das Rezept findet ihr wie fast immer auf Chefkoch.
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