Trotz sorgfältiger Planung kann es gerade bei einem Gartenanfänger wie mir passieren, dass kein Blattsalat mehr im Garten wächst. Der eine ist in die Höhe geschossen, der neue noch zu klein. Was aber tun, wenn man gern etwas rohköstliches für das Mittagessen in der Kantine mitnehmen möchte, dass zudem eine saure Dressingnote haben soll? Ganz einfach: Gucken, was da ist und daraus Salat machen.
In diesem Fall fiel mir der letzte Kohlrabi und vier mittelgroße Karotten in die Hände. Gut, ich musste die Karotten aus der Erde ziehen und den Kohlrabi ernten, aber sie haben sich nicht gewehrt. Vielleicht ein bisschen festgehalten, aber Widerstand ist zwecklos! Ach, bei der Karottenernte kann ich mal wieder das Quadratbeet loben. Durch den schönen lockeren Boden können die Karotten gut wachsen und das Ernten ist sehr leicht. Karotten am Grün packen und aus der Erde ziehen.
Karotten und Kohlrabi waschen und bei Bedarf schälen, raspeln mit Essig (in diesem Fall Holunderblüten-Essig von S, den sie selbst angesetzt hat - lecker!) und Öl verfeinern, dazu etwas Salz und Pfeffer und fertig ist der Salat der die Reste des Vorabendessens erfrischend ergänzt. Lasst es euch schmecken.
Montag, 8. September 2014
Samstag, 6. September 2014
Herzhaftes Senfbrot auf Sauerteigbasis
Ich backe viel zu selten Brot und wenn ich welches backe, dauert es viel zu lang, bis M und ich es essen, meist bekommen sogar die Hunde noch einen letzten vertrockneten Kanten. Doch wenn ich backe, muss ich auch experimentieren. Bereits zum zweiten Mal habe ich ein Senfbrot gebacken und mag es sehr. Das Grundrezept entspricht dem normalen Sauerteigbrot, wobei ich dieses Mal kein Weizenvollkornmehl sondern nur normales Weizenmehl verwendete und das Salz nicht direkt in den Teig knetete sondern über einen Umweg über die Senfmischung hinein rührte.
Die Senfbrot-Erweiterung
In einen Mörser gab ich 3 Esslöffel Senfkörner, einen Teelöffel Salz und bedeckte sie mit Essig. Wer es gern etwas saurer mag, sollte Kräuteressig nehmen, wer es nicht ganz so sauer mag, nimmt z. B. Apfelessig.
Das war es auch schon. Gebacken wird das Brot wieder genauso wie das Sauerteigbrot.
Die Senfbrot-Erweiterung
In einen Mörser gab ich 3 Esslöffel Senfkörner, einen Teelöffel Salz und bedeckte sie mit Essig. Wer es gern etwas saurer mag, sollte Kräuteressig nehmen, wer es nicht ganz so sauer mag, nimmt z. B. Apfelessig.
- Die Körner ziehen mindestens eine Stunde in dem Essig, besser noch länger. Anschließend müsst ihr sie mit dem Stösel zerstampfen, so gut es geht (ist aber nicht weiter schlimm, wenn die meisten ganz bleiben).
- Die Masse unter den Teig heben.
- Einen Esslöffel Senf zufügen (oder mehr ... je nach Geschmack).
- Den Teig gut durchrühren, bis sich alle Zutaten vermischt haben.
Das war es auch schon. Gebacken wird das Brot wieder genauso wie das Sauerteigbrot.
Donnerstag, 4. September 2014
Gartenvorsatz 4: Versuchsbeete
Wie das so ist mit den guten Vorsätzen, die man Anfang des Jahres hat, man setzt sie oft nicht um. Außer man nimmt sich etwas vor, das gar nicht so schwer ist. Einer meiner vier Gartenvorsätze war, drei bis vier neue Versuchsfelder anzulegen und tatsächlich tat ich das mit Unterstützung von M. Allerdings hab ich ein paar Ideen einfach ausgelassen und durch neue ersetzt, aber auf die vier vorgenommenen Beete bin ich trotzdem gekommen.
Quadratbeet
Das Quadratbeet ist noch immer meine Favorit für den Anbau im Hausgarten. Es ist einfach aufzustellen, man hat kaum Arbeit damit und durch die lockere Erde wachsen Wurzelgemüse in dem Beet besonders gut und Unkraut jeten muss man auch kaum. Wenigstens im ersten Jahr, wie es nächstes Jahr aussieht, weiß ich noch nicht.
Flachbeet
Für das Flachbeet habe ich einfach die Rasenkante abgestochen und die Erde darunter umgegraben. Keine schlechte Variante, die Erde war dadurch frei von Wurzeln und hätte gut genutzt werden können. Allerdings sind viele meiner Samen nicht angegangen. Ob es nun an der schweren Erde log oder ob die Schnecken die kleinen Pflanzen einfach sofort weggefressen haben, weiß ich nicht genau. Aber eins weiß ich ganz sicher: Ist das Beet mitten auf der Wiese, muss unbedingt eine Begrenzung darum, denn sonst wachsen Gras, Klee und all die anderen Wiesenpflanzen in das Beet hinein und überwuchern es. Das gleiche gilt auch für ...
Das zwei-spatenstich-tief-ungegrabene Beet
Eine Menge Arbeit, aber kaum Unkraut und die Kartoffeln wuchsen auch ganz fleißig und wurden mitunter ganz schön groß. Trotzdem braucht auch dieses Beet eine Barriere für die schleichenden (Un-)Kräuter.
Hügelbeet
Viel Arbeit und viel Material, das man braucht. Das ist ein Hügelbeet. Aber zur Belohnung bekommt man lockere Erde, die vor allem bei einem schweren Lehmboden wie dem in unserem Schrebergarten wünschenswert ist. Die Pflanzen wuchsen prima, trotzdem würde ich wohl kein Hügelbeet mehr bauen.
Was ich gelernt habe im Beetjahr 2014?
Was ich 2015 machen will?
Natürlich habe ich aus meinen Versuchen Ideen für das nächste Jahr abgeleitet. Zwei neue Beetvarianten muss ich unbedingt ausprobieren.
Quadratbeet
Das Quadratbeet ist noch immer meine Favorit für den Anbau im Hausgarten. Es ist einfach aufzustellen, man hat kaum Arbeit damit und durch die lockere Erde wachsen Wurzelgemüse in dem Beet besonders gut und Unkraut jeten muss man auch kaum. Wenigstens im ersten Jahr, wie es nächstes Jahr aussieht, weiß ich noch nicht.
Flachbeet
Für das Flachbeet habe ich einfach die Rasenkante abgestochen und die Erde darunter umgegraben. Keine schlechte Variante, die Erde war dadurch frei von Wurzeln und hätte gut genutzt werden können. Allerdings sind viele meiner Samen nicht angegangen. Ob es nun an der schweren Erde log oder ob die Schnecken die kleinen Pflanzen einfach sofort weggefressen haben, weiß ich nicht genau. Aber eins weiß ich ganz sicher: Ist das Beet mitten auf der Wiese, muss unbedingt eine Begrenzung darum, denn sonst wachsen Gras, Klee und all die anderen Wiesenpflanzen in das Beet hinein und überwuchern es. Das gleiche gilt auch für ...
Das zwei-spatenstich-tief-ungegrabene Beet
Eine Menge Arbeit, aber kaum Unkraut und die Kartoffeln wuchsen auch ganz fleißig und wurden mitunter ganz schön groß. Trotzdem braucht auch dieses Beet eine Barriere für die schleichenden (Un-)Kräuter.
Hügelbeet
Viel Arbeit und viel Material, das man braucht. Das ist ein Hügelbeet. Aber zur Belohnung bekommt man lockere Erde, die vor allem bei einem schweren Lehmboden wie dem in unserem Schrebergarten wünschenswert ist. Die Pflanzen wuchsen prima, trotzdem würde ich wohl kein Hügelbeet mehr bauen.
Was ich gelernt habe im Beetjahr 2014?
- Die Beete müssen unbedingt von dem Rasen abgetrennt werden, damit sie nicht nach kurzer Zeit von dem Unkraut überwuchert werden
- Der Boden in meinem Schrebergarten wäre sicherlich gut zum Töpfern geeignet, ist aber viel zu schwer für die Zarten Pflanzen, deswegen lohnt es sich, viel Kompost oder besser (damit die Pflanzen nicht zu sehr verwöhnt werden) Kompost, Sand, lockere Gartenerde und/oder Holzfasern mit einzuarbeiten.
Was ich 2015 machen will?
Natürlich habe ich aus meinen Versuchen Ideen für das nächste Jahr abgeleitet. Zwei neue Beetvarianten muss ich unbedingt ausprobieren.
- Das Strohbeet: Ich will Kartoffeln direkt auf die kurz geschorene Wiese legen oder ihnen wenigstens ein kleines Loch in die Erde stechen und sie mit ca. 40 cm Stroh bedecken. Darunter soll sich im Laufe des Jahres gute Erde bilden, die unkrautfrei ist und zusätzlich kann man Kartoffeln ernten.
- Das zwei-spatentstich-tief-umgegrabene Beet mit "Quadratbeet-Layer": Sprich, ein Beet, das gut umgegraben ist, das eine Holzeinfassung bekommt und auf das ich zudem mindestens 10 cm lockere Erde, Sand und Kompost ausbringen werde, vielleicht sogar Holzfasern ...
Dienstag, 2. September 2014
Saatgut braucht das Land
Mit der Zeit will ich immer weniger Saatgut selbst kaufen und das meiste aus dem eigenen Garten sammeln. Das hat den Vorteil, dass die Pflanzen mit den Bedingungen im Garten zurecht kommen und ihre Nackkommen sich besser an die Gegebenheiten anpassen. Nach und nach gelingt mir dies auch immer besser. Neben der Bamberger Blauen habe ich für drei weitere Pflanzen Samen gesammelt.
Tomaten
Ein Teil meiner Tomaten sind ein Experiment ohne vorgegebenen Namen. Sie sind eine Kreuzung aus Cocktail- und Salattomaten. Eine der Pflanzen ist riesig geworden und nimmt fast das gesamte Quadratbeet in Beschlag. Von ihr habe ich selbstverständlich Samen genommen, denn so eine schöne Tomate möchte ich auch im nächsten Jahr wieder im Garten haben. Die Früchte sehen aus wie kleine Flaschen und sind süß und nicht zu saftig. Sie bekamen den Namen "Krabundas Flasche".
Paprika
Das Saatgut von Paprika zu nehmen, ist überaus einfach. Warten bis sie richtig rot sind, ernten, Samen raus schneiden und zum Trocknen auslegen, Frucht essen. Hier liegen sie und trocknen munter vor sich hin. Hoffentlich sind es nicht nur taube Nüsse.
Gurken
Eine einzige meiner Gurkenpflanzen überlebte und das im Schrebergarten. Ihre Geschwister wurden von den Schnecken niedergemetzelt, nur sie kam gegen die schleimigen Biester an. Grund genug, Saatgut von ihr zu gewinnen. Drei Gurken ließ ich gelb werden für diesen Zweck.
Bei der Saatgutgewinnung unterlief mit allerdings ein Fehler. Ich höhlte die Frucht gleich nach der Ernte aus, doch eigentlich soll sie noch einige Wochen im Warmen liegen, bevor die Kerne geerntet werden. Gut, dass ich nur eine der zwei Gurken ausgebeutet habe, die beiden anderen dürfen jetzt in der Küche liegen und reifen. Hoffentlich isst M die beiden nicht.
Tomaten
Ein Teil meiner Tomaten sind ein Experiment ohne vorgegebenen Namen. Sie sind eine Kreuzung aus Cocktail- und Salattomaten. Eine der Pflanzen ist riesig geworden und nimmt fast das gesamte Quadratbeet in Beschlag. Von ihr habe ich selbstverständlich Samen genommen, denn so eine schöne Tomate möchte ich auch im nächsten Jahr wieder im Garten haben. Die Früchte sehen aus wie kleine Flaschen und sind süß und nicht zu saftig. Sie bekamen den Namen "Krabundas Flasche".
Paprika
Das Saatgut von Paprika zu nehmen, ist überaus einfach. Warten bis sie richtig rot sind, ernten, Samen raus schneiden und zum Trocknen auslegen, Frucht essen. Hier liegen sie und trocknen munter vor sich hin. Hoffentlich sind es nicht nur taube Nüsse.
Gurken
Eine einzige meiner Gurkenpflanzen überlebte und das im Schrebergarten. Ihre Geschwister wurden von den Schnecken niedergemetzelt, nur sie kam gegen die schleimigen Biester an. Grund genug, Saatgut von ihr zu gewinnen. Drei Gurken ließ ich gelb werden für diesen Zweck.
Bei der Saatgutgewinnung unterlief mit allerdings ein Fehler. Ich höhlte die Frucht gleich nach der Ernte aus, doch eigentlich soll sie noch einige Wochen im Warmen liegen, bevor die Kerne geerntet werden. Gut, dass ich nur eine der zwei Gurken ausgebeutet habe, die beiden anderen dürfen jetzt in der Küche liegen und reifen. Hoffentlich isst M die beiden nicht.
Sonntag, 31. August 2014
Was das wohl wird?
Ein Bilderrätsel für euch. Was soll das wohl werden? Ein Tipp: Die Tomate und das Basilikum kommen aus dem Garten.
Neben dieser Ernte konnten M und ich auch Paprika genießen. Diese hier wurden zu einem vegetarischen Gulsch verarbeitet. Drei weitere fanden ihren Platz auf einer Pizza, zusammen mit Kräutern und Tomaten aus dem Garten. Im Moment gibt es häufig leckeres Gemüse aus dem Garten. Schade, dass der Herbst schon vor der Tür steht und den kalten Winter mit sich bringt. Doppelt so schade, dass in unseren Gärten noch viel zu wenig wächst, um davon etwas einzulagern.
Neben dieser Ernte konnten M und ich auch Paprika genießen. Diese hier wurden zu einem vegetarischen Gulsch verarbeitet. Drei weitere fanden ihren Platz auf einer Pizza, zusammen mit Kräutern und Tomaten aus dem Garten. Im Moment gibt es häufig leckeres Gemüse aus dem Garten. Schade, dass der Herbst schon vor der Tür steht und den kalten Winter mit sich bringt. Doppelt so schade, dass in unseren Gärten noch viel zu wenig wächst, um davon etwas einzulagern.
Freitag, 29. August 2014
Farbengrund - Gartenrundgang im August
Es ist zwar schon fast September, aber für einen Gartenrundgang ist es nie zu spät. Tatsächlich gibt es Pflanzen im Farbengrund, die den Schnecken trotzen und tapfer wachsen, trotz der tätlichen Übergriffe der kleinen Schleimbiester. Besonders beeindruckt bin ich von einer Mangoldpflanze, die groß wie ein Baum werden will. Um die Größe zu verdeutlichen, musste Klara neben der Pflanze Platz nehmen, was sie nicht sehr gern tat. Lieber wollte sie mich davon überzeugen, ihr einen Stock zu werfen. Da es ihr nicht gelang, fraß sie Gras.
Im ehemaligen Kartoffelbeet stehen jetzt zehn Rosenkohlpflanzen, die auf mich den Eindruck machen, als würden sie jedes Mal kleiner werden, wenn ich in den Garten komme.
Auch Grünkohlpflanzen sind auf das Hügel- und in das Flachbeet gezogen. Die Setzlinge waren winzig und ich versprach mir keine Ernte von ihnen, doch sie scheinen wirklich wachsen zu wollen. Ich hoffe, sie kommen gegen die Schnecken an.
Im Flachbeet hat eine Tomatenpflanze überlebt, sie ist winzig, bekam keine Stütze und hat trotz der schlechten Bedingungen in Früchte investiert. In der Mitte des Beets steht ein Radieschen, das rosa-lila blüht, wie eine Zierpflanze.
Der Rhabarber bekam einen Kragen aus Holz. Meine Schwester hatte ihn übrig und wusste nichts damit anzufangen. Der Pflanze gefällt es hoffentlich genauso gut wie mir.
D und S haben ein Hochbeet aus alte Paletten gezimmert, das jetzt darauf wartet, befüllt zu werden.
Hinter dem Hochbeet stehen unsere Himbeersträucher, die wir nach und nach um immer mehr Ranken ergänzen.
Eine der Sorten trägt zweimal im Jahr und bekommt jetzt gerade wieder hübsche rote Früchte.
M musste neulich bei der Gartenverschönerung helfen und die alten Eternitplatten aus der Erde ziehen. Der zerfurchte Streifen ist kaum zu übersehen.
Hier liegen sie und warten auf ihre fachgerechte Entsorgung.
D pflanzt fleißig Blumen, nach und nach wird es immer bunter im Farbengrund.
Der Borretsch kümmerte erst vor sich hin, doch jetzt wächst er in den Himmel und dient Bienen als Nahrungsquelle.
Wunderschön wird es hier, wenn D weiter Blumen pflanzt. In einigen Jahren wird unsere kleine Parzelle sicherlich die hübscheste von allen sein.
Auch der alte Max war mit im Farbengrund, doch er wollte einfach nicht mit auf die Bilder und alberte lieber gähnend neben mir herum. Oder es war die Vorbereitung auf seinen Mittagsschlaf, den er schnarchend im roten Palast verbringt.
Im ehemaligen Kartoffelbeet stehen jetzt zehn Rosenkohlpflanzen, die auf mich den Eindruck machen, als würden sie jedes Mal kleiner werden, wenn ich in den Garten komme.
Auch Grünkohlpflanzen sind auf das Hügel- und in das Flachbeet gezogen. Die Setzlinge waren winzig und ich versprach mir keine Ernte von ihnen, doch sie scheinen wirklich wachsen zu wollen. Ich hoffe, sie kommen gegen die Schnecken an.
Im Flachbeet hat eine Tomatenpflanze überlebt, sie ist winzig, bekam keine Stütze und hat trotz der schlechten Bedingungen in Früchte investiert. In der Mitte des Beets steht ein Radieschen, das rosa-lila blüht, wie eine Zierpflanze.
Der Rhabarber bekam einen Kragen aus Holz. Meine Schwester hatte ihn übrig und wusste nichts damit anzufangen. Der Pflanze gefällt es hoffentlich genauso gut wie mir.
D und S haben ein Hochbeet aus alte Paletten gezimmert, das jetzt darauf wartet, befüllt zu werden.
Hinter dem Hochbeet stehen unsere Himbeersträucher, die wir nach und nach um immer mehr Ranken ergänzen.
Eine der Sorten trägt zweimal im Jahr und bekommt jetzt gerade wieder hübsche rote Früchte.
M musste neulich bei der Gartenverschönerung helfen und die alten Eternitplatten aus der Erde ziehen. Der zerfurchte Streifen ist kaum zu übersehen.
Hier liegen sie und warten auf ihre fachgerechte Entsorgung.
D pflanzt fleißig Blumen, nach und nach wird es immer bunter im Farbengrund.
Der Borretsch kümmerte erst vor sich hin, doch jetzt wächst er in den Himmel und dient Bienen als Nahrungsquelle.
Wunderschön wird es hier, wenn D weiter Blumen pflanzt. In einigen Jahren wird unsere kleine Parzelle sicherlich die hübscheste von allen sein.
Auch der alte Max war mit im Farbengrund, doch er wollte einfach nicht mit auf die Bilder und alberte lieber gähnend neben mir herum. Oder es war die Vorbereitung auf seinen Mittagsschlaf, den er schnarchend im roten Palast verbringt.
Mittwoch, 27. August 2014
Raubtierfütterung
Die Zwetschgen werden langsam reif und einige fallen verfrüht zu Boden, wo niemand sich für sie interessiert. Tiere, außer unsere eigenen Hunde, trauen sich nicht auf unser Grundstück - wegen der Hunde. Igel können sich also nicht gütlich tun an den violett-lilafarbenen Früchten. Unsere Hunde sind allesamt eher Fleischfresser und verschmähen die vegetarische Kost, wenn es sich nicht um Karotten handelt oder sie gerade hungrig sind. Also bleibt nichts weiter, als die kleinen Früchtchen aufzusammeln und zu entsorgen. In das Hühnergehege hinein geworfen, können die Früchte auch nicht von ihrer Süße überzeugen. Die Zwetschgen werden als zu groß angesehen und die Schale ist zu hart, um sie klein zu hacken. Aber wenn ich sie halbiere und festhalte, dann beginnt die Raubtierfütterung.
Die Hähne, mutig an der Front, picken in das Fleisch der Zwetschge.
Die Henne, desinteressiert im Hintergrund, es könnten ja Insekten oder Körner auf der Wiese liegen.
Doch dann nimmt sie die Witterung auf.
Vorsichtig tastet sie sich heran. Prüft noch einmal ganz genau, ob alles in Ordnung ist und ob sich eine weitere Annäherung lohnt.
Quetscht sich zwischen ihre Brüder und schlägt zu. Lecker, lecker!
Beobachtet werden die drei von Klara.
Die listig unter dem kleinen Gartentisch hervorschaut.
Die Hähne, mutig an der Front, picken in das Fleisch der Zwetschge.
Die Henne, desinteressiert im Hintergrund, es könnten ja Insekten oder Körner auf der Wiese liegen.
Doch dann nimmt sie die Witterung auf.
Vorsichtig tastet sie sich heran. Prüft noch einmal ganz genau, ob alles in Ordnung ist und ob sich eine weitere Annäherung lohnt.
Quetscht sich zwischen ihre Brüder und schlägt zu. Lecker, lecker!
Beobachtet werden die drei von Klara.
Die listig unter dem kleinen Gartentisch hervorschaut.
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